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Kimba's Spondylose-Ausbruch
23.04.2002 Kimba zeigt nach dem heutigen Agi-Training (mit zwischendrinne Ball spielen) starke Schmerzen beim Aufstehen/Hinlegen. Hat sich bei einer falschen Bewegung was verklemmt? Notdienst (Tierklinik) war angesagt. Dortiger Verdacht: Akuter Hexenschuss und Verabreichen einer entkrampfenden Schmerzspritze. Falls am nächsten Tag keine merkliche Besserung ersichtlich, wäre eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule angebracht. Seine Hüfte hatten wir ja bereits vorsorglich (wegen Hundesport) im Alter von 15 Monaten röntgen lassen. Und die Tierklinik bescheinigte uns auch, das Kimba eine traumhaft gesunde Hüfte hätte, daher konnten seine Beschwerden also nicht kommen.
24.04.2002 Morgens wieder Schmerzen beim Aufstehen/Hinlegen. Beim Laufen keine Beschwerden. Mittags war er dann so putzmunter wie immer, ist rumgerannt und hat auch keine Beschwerden mehr beim Austehen und Hinlegen gezeigt. Wir sind dann trotzdem zum Wirbelsäule röntgen in die Klinik gefahren.

Ergebnis: Spondylose im letzten Lendenwirbel/Übergang Kreuzbein
Wir waren geschockt, da Kimba vorher keinerlei Beschwerden/Probleme anzeigte und auch jetzt wieder absolut normal und beschwerdefrei ist, aber das Röntgenbild ist eindeutig, was jetzt natürlich für Kimba bedeutet, das er sein heißgeliebtes Agi und THS nicht mehr betreiben darf und auch das Ballspielen (wegen starkem Abbremsen bzw. dabei verdrehen) für ihn ab sofort tabu ist.
So groß der Schock über seine Krankheit auch ist, so sind wir doch sehr froh, das es ihm jetzt wieder gut geht und hoffen, das durch das Aufhören mit dem Leistungssport (Agility + THS) bzw. Ball werfen, diese Schmerzen nicht wieder auftreten bzw. sich seine Spondylose nicht weiter zu einer Cauda Equina entwickelt.
Um dem ernormen Arbeits- bzw. Bewegungsdrang von Kimba nachzukommen, werden wir nun wieder intensiver mit ihm im Obedience und in der Fährte trainieren, sowie unserem üblichen Ausdauertraining Fahrradfahren, Wandern, Joggen, Schwimmen nachgehen.
NEUES vom 16.05.2003:
Hatten heute unseren Tierarzt-Voruntersuchungstermin wegen einer evtl. Goldakupunktur bezüglich Kimbas Spondylose. Wir sind zu Frau Dr. Rogalla nach Nidderau gefahren, die sehr erfahren auf diesem Gebiet ist und schon seit 1996 mit der Goldakupunktur arbeitet.
Zum Untersuchungstermin haben wir das Röntgenbild der Tierklinik (Kimbas Wirbelsäulenaufnahme vom 24.04.2002) mitgenommen. Mit diesem Röntgenbild, einer allgemeinen Lahmheits- untersuchung (Gang- und Reflexe) sowie durch eine Triggerpunkt- diagnostik wurde dann von Frau Dr. Rogalla festgestellt, das eine Goldakpunktur in Kimbas Fall/an dieser Stelle der Lendenwirbelsäule keinen Sinn machen würde.
Wir ließen dann aber trotzdem nochmal zur Kontrolle ein neues Röntgenbild anfertigen, weil Kimba ja seit dem ersten Auftreten der Spondylose Ende April 2002, dann im Nov. 2002 einen erneuten ca. 3-4 Tage anhaltenden Spondylose-Schub hatte und vor ca. 5 Wochen auch mal ein paar Stunden (nach langem und ausdauernden Toben) leichte Beschwerden beim Aufstehen zeigte. Aus diesem Grund befürchteten wir daher ein Fortschreiten der Spondylose (Zunahme der Knochenzuwüchse).
Aber das heutige Röntgenbild zeigte keinerlei Veränderungen zum Röntgenbild von vor 1 Jahr. Darüber waren wir dann doch super glücklich und hoffen, dadurch eine Bestätigung zu haben, das wir (Bewegungs-, Ernährungstechnisch etc.) scheinbar auf dem richtigen Weg sind und vielleicht lässt sich ja dadurch wirklich ein weiteres Fortschreiten der Spondylose in Kimbas Fall aufhalten oder zumindest hinausschieben.
Hier das aktuelle Röntgenbild von Kimba
Auf den Röntgenbildern sieht man die Spangenbildung zwischen dem letzten und vorletzten Lendenwirbel und das durch die Verknöcherung die darüber liegende Bandscheibe sehr eingeengt ist. Dies ist dann auch sein Hauptproblem, nämlich das sich diese Bandscheibe bei einer ungünstigen oder ruckartigen Bewegung, dann leicht mal in den Nervenkanal (die Cauda) drückt, was dann zu den starken Schmerzen/Beschwerden führt. Das geht halt grob gesagt 100x gut (Kimba ist halt auch ein Temperamentsbolzen), und dann ist es halt wieder mal so weit, das ihm eine solche Bewegung Beschwerden bereitet.
Frau Dr. Rogalla meinte aber nach den diversen Untersuchungen, das Kimba ansonsten in einem sehr guten Zustand sei (Beweglichkeit etc.) und sie uns daher nur empfehlen kann, weiter so mit Kimbas Krankheit (und halt manchmal auftretenden Beschwerden) umzugehen, wie bisher.
Wir sind dann aber trotz dem die Goldakupunktur in Kimbas Fall leider keinen Sinn macht (wir haben die Möglichkeit aber wenigstens nicht unversucht gelassen), mit einem positiven Befund (sein Gesundheitszustand und ein nicht Weiterwachsen seiner Spondylose/Verknöcherungen) nach Hause gefahren.
Wer gerne mal in die Tierarztpraxis von Frau Dr. Rogalla (und deren Studien über die Goldakupunktur) reinschnuppern möchte, hier folgt die Websiten-Adresse: www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de
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